Sinnebeet und Kräuterschnecke

Seit einigen Jahren gibt es in unserem Hort eine Kräuterschnecke, von der die Kinder gerne mal Schnittlauch, Petersilie oder Sauerampfer naschen. Die Pfefferminze und die Zitronenmelisse schmecken im Sommer ganz lecker in einem erfrischenden Tee.

Nun war es an der Zeit, sich etwas Neues auszudenken. Also kamen wir auf die Idee, nicht nur den Geschmackssinn anzusprechen, sondern auch die anderen Sinne. So wurde die Idee von einem Sinnebeet geboren.

Schon im Herbst vorigen Jahres haben wir ein Beet umgegraben und vom Unkraut befreit. Hierin haben wir verschiedene Frühblüher gesteckt, die besonders unser „Sehen“ anregen sollten. Krokusse und Schneeglöckchen wurden in Herzform angeordnet, die Tulpen und Narzissen locker über die Fläche verteilt.

Mit speziellen Pflanzen haben wir nun versucht, auch die anderen Sinne zu erleben. Dafür fanden wir in einem Duft- und Kräuterkatalog sehr gute Beispiele. Wir entschieden uns für folgende Pflanzen:

Riechen – Schokoladenblume, Duftgeranie

Hören – Strohblume

Fühlen – Wollziest

Schmecken – aztekisches Süsskraut

Um den Kindern und vor allem unseren ganz Kleinen aus dem Kindergarten die Sache zu erklären, wurden an den Pflanzen Schilder angebracht, auf denen der entsprechende Sinn mit Schrift und Symbol benannt wurde.

Den Kindern gefiel die Idee vom Sinnebeet und sie waren interessiert am Wachsen, Gedeihen und Erleben der Pflanzen.

 

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